Über mich

Maria Keim, Jahrgang 1997, ist in Köln aufgewachsen und approbierte Ärztin. Sowohl bei ihrer Arbeit als Neuropathologin als auch in ihrem Studium der Philosophie seziert sie den Kern unseres Denkens. Sie ist eine Taube, die Federn lieber zum Schreiben gebraucht, und die stolze Besitzerin eines rosa Fahrrads.
Hobbies
Tanzen, Windsurfen, Capoeira, Fotografie, Zeichnen, Sprachen lernen, Fahrradfahren, Flomärkte…
Lieblings-
bücher
‚Das Labyrinth der Lichter‘
~ Carlos R. Zafón
‚Das Spiel Azad‘
~ Iain M. Banks
‚No Sound‘
~ Emma Viskic
‚Die Seiten der Welt‘
~ Kai Meyer
Und viele, viele mehr!
Lieblings-
zitate
“Wenn man sich selbst zitiert wird man wenigstens richtig zitiert.”
“Man hört nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Ohren unhörbar.”

Was Schildkröten zu fragen haben:
Schildkröte: „Maria, wo schreibst du eigentlich?”
Maria: „Was ist Schreiben überhaupt? Das Schreiben an sich ist eigentlich ein Endprodukt. Bevor überhaupt das erste Wort entsteht, sind Erlebnisse, Gespräche, Ideen, Recherchen und Diskussionen vorgeschaltet. Meistens entstehen Ideen an den unmöglichsten Orten und – wie die Liebe – dort, wo man es am wenigsten erwartet. Kurzum: ich schreibe immer und überall. Aber auch gerne mal in meiner Hängematte.”
Schildkröte: „Du bist Ärztin und gleichzeitig Autorin. Wie schaffst du es, neben deinem Studium und dem Beruf zu schreiben?“
Maria: „Ich verbinde beides. Ich verarbeite die Realität in Figuren wie Marlins Vater, einem überarbeiteten Arzt, oder ihrer verrückten Oma. Außerdem ist der Umgang mit mehreren Herausforderungen auch eine der Kernfragen in den Schildkröten-Romanen: Familie, Freundschaft, Ausbildung, und auch noch Klimaschutz – wie kann ein einzelner Mensch das überhaupt schaffen?”
Schildkröte: „Wolltest du schon immer schreiben?“
Maria: “Ja, ich liebe gute Geschichten. Aufgrund meiner Taubheit war es leider schwer, mit anderen zu reden. Und da ich in der Schule keine Freunde hatte, habe ich mir selbst welche in meinen Geschichten geschaffen.”
Schildkröte: „Glaubst du, dass deine Taubheit deinen Schreibstil beeinflusst?“
Maria: „Natürlich. Sie ist wahrscheinlich sogar der Grund, warum ich schreibe. Wenn ich die Welt nicht höre, dann höre ich meine Gedanken umso lauter. Und daraus werden Geschichten.”
Schildkröte: „Wer soll dein Buch lesen? Hast du es für bestimmte Leser*innen geschrieben?“
Maria: „Es ist für alle, die sich für die Umwelt interessieren.”
Vertontes Interview
Lerne mich zusammen mit Toni & Sebastian vom Ausgang Podcast kennen!